Vom Auf und Ab im Leben eines Radfahrers
Vielleicht wars heute nicht ganz so schwer, wie bei meiner Tour de Leiden. Vielleicht lag das auch daran, dass es nicht ganz so weit war. Aber schön wars allemal.
Ich kam heute nämlich in den Genuss einer guided Tour durchs Albtal.
Angefangen hat das alles mal wieder heute morgen in Malsch. Erst mal ordentlich den Berg 10km hoch strampeln, um dann schon leicht schweißgebadet, oben mit einem “Wenn ich euch so seh mit euren kurzen Hosen, dann wird mir direkt kalt” empfangen zu werden. Mir war in dem Moment definitiv nicht kalt!
Egal. Mein dort aufgegabelter Tourführer hat mich dann erst einmal auf den Bernstein geführt und wir genossen die Aussicht. Unterhalten hat uns dabei ein Rentner, der ca. 50m vom Felsen entfernt ein Handygespräch geführt hat. Schönen Gruß noch an die Frau daheim…
Von dort aus sind wir dann erst einmal den dunklen Regenwolken hinterher geradelt, aber es blieb zum Glück folgenlos. Kurzer Abstecher zum Falkenstein und wieder einmal den Ausblick genossen. Dann runter nach Bad Herrenalb, weiter Richtung Frauenalb und Marxzell. Halb 2 – mein Magen signalisierte: Mittagessen! Problem bei der Sache: wir hatten weder Essen noch Geld dabei.
Kleine Speiseplanänderung – heute gibts Diät…
Von Marxzell aus haben wir dann den Berg nach Burbach erklommen, um dann oben auf der anderen Seite wieder runter zu fahren…
Unten angekommen gab es dann mal wieder ein Schild des Schwarzwaldvereins zu bewundern. Moosbronn muss ein Ableger Roms sein… in jede Richtung des Wegweisers kommt man angeblich an…
Unser Weg war wohl der verschissenste am besten von Pferdekot gedüngte Weg weit und breit. Natürlich musste ausgerechnet dort meine Kette dann vom Zahnrad rutschen. Kein Problem, das Ding war ja gleich wieder drauf. Die Hände kann man ja abputzen – wozu gibts Tempos? Aber seh ich so aus, als hätte ich welche dabei…?
Egal, Moosbronn war von hier aus gleich erreicht und unsere Wege trennten sich wieder. Nach einem weiteren Kilometer bergauf, begann dann der wohl schnellste Teil der Tour. Eine 7km lange Abfahrt, bis vor die Haustür.
Und die Moral von der Geschicht – befülle Fahrradflaschen mit Kohlensäure nicht!
Sie könnten sonst während der Fahrt zu kleinen Sprengsätzen mutieren.
;-)
Blogshox
