Triumph über die Technik
Süßigkeitenautomaten – wer kennt sie nicht?
Auf Bahnsteigen, in Krankenhäusern und natürlich auch überall auf dem Unigelände verstreut.
Heute morgen hatte ich mal wieder das Vergnügen mit so einem Wunderwerk der Ingenieurskunst. Man könnt auch sagen, mit dem Prototypen des technischen Trickdiebes.
Geplanter Deal: 60Cent gegen eine Tüte Gummibärchen.
Aber es kam wieder einmal, wie es so ziemlich immer kommt. Die Metallspiralen im Automaten drehen sich, doch kurz bevor die Packung fällt – STOP – nichts geht mehr. Wieder 60 Cent ärmer und nichts dafür bekommen. Aber nicht mit mir!
Schwerer linker Haken, dann mit der flachen Hand von rechts, links angetäuscht und mit rechts zugetreten – doch der Gegner geriet nicht einmal ins Wanken.
Okay, Trick 17: noch einmal 60 Cent in den Schlitz. Noch einmal Nummer 53. Dir geb ichs!
Die Spirale dreht sich, die erste Tüte fällt sofort, die zweite Tüte gerät ins Wanken; doch was ist das? Sie verfängt sich in der Spirale.
Miese Ausbeute – eine Tüte für 1,20€. Aufgeben? Niederlage eingestehen? Nein!
Zwei Etagen über den Gummibärchen stand meine Rettung. Eine frisch aufgefüllte Reihe Twix. Jawoll, genau das Richtige. Ein schwerer Schokoriegel. Die nächsten 50 Cent in den Automaten, die Nummer gedrückt und zack. Das Twix fällt! Und in seiner genauestens berechneten Laufbahn fällt es direkt auf die Tüte Gummibärchen und zieht sie mit in die Tiefe.
Strike – der Sieg ist unser!
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