Reperator - das Kellerkind
Nach den letzten drei Tagen war das heute – zumindest wettertechnisch gesehen – ein richtiger Lichtblick. Endlich weiß ich wieder, wie die Sonne aussieht und dass das Thermometer auch Zahlen größer als 12 anzeigen kann.
Und was macht man an einem solchen Tag? Raus gehen? Falsch!
Richtig wäre, man spielt ein Softwareupdate aufs Navigationssystem auf. Dauert ja nicht länger als 5 Minuten. Raus gehen kann man danach immer noch.
Vorausgesetzt das Navi verabschiedet sich nicht mitten im Update und lässt sich danach nicht mehr starten. Wenn zusätzlich das 5 Minuten zuvor “erfolgreich erstellte” Backup nicht zu gebrauchen ist, dann wird es spannend.
In einer fast 3 stündigen Notoperation konnte ich mir wieder Zugriff verschaffen. Von den unzähligen mitgelieferten Stimmen habe ich jetzt zwar nur noch die beiden deutschen, aber wer will sich bitte von einer französischen Frau durch Leipzig lotsen lassen?
Von der kleinen Zeitverschiebung und der Tatsache, dass es jetzt dunkel ist, mal abgesehen, kann ich sagen, dass ich mit meinem ersten Update nach bestimmt 2 Jahren wirklich zufrieden bin. Der Funktionsumfang hat in der Zwischenzeit doch deutlich zugenommen und die Menüstruktur wirkt reifer.
Ob ich jedoch zukünftig noch einmal das Abenteuer eines Updates wagen werde? Ob ich mich trauen werde, wieder alle Geldautomaten meiner Bank, Briefkästen und Tankstellen auf das Navi zu spielen, wie ich es vorher mal hatte? Oder werde ich das USB-Kabel und das Navi in Zukunft weit voneinander getrennt lagern?
Ihr werdet es hier erfahren. Also stay tuned auf blogshox.net.
Eventuell heißt es dann ja schon bald: Reperator 3 – Rebellion der Maschinen!
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